Lucian Katzbach

Über mich

Über Lucian Katzbach

Gamification Designer & Startup Coach

Lucian Katzbach

Ich habe jahrelang Produkte gebaut, die technische Meisterwerke waren. Und trotzdem waren die Leute nach zwei Wochen wieder weg.

Ich dachte lange, mir fehlt noch irgendein Feature. Falsch gedacht. Was fehlte, war ein Grund, das Ding morgen nochmal aufzumachen.

Seit ich das verstanden habe, läuft es anders.

Unterschrift von Lucian Katzbach

Was ich vorher gemacht habe

Ich komme aus der Softwareentwicklung. Mein agiles Scrum-Team hat doppelt so viel in der halben Zeit geliefert wie das Team des damaligen Marktführers.

Ich habe einen Marketingkanal von einem Budget im niedrigen vierstelligen Bereich auf mehrere Millionen Euro Jahresumsatz skaliert – bei einem SaaS-Geschäftsmodell mit Abo-Umsätzen.

Ich habe ein zehnköpfiges Team geführt und damit Startups geholfen, ihre Ziele zu erreichen, darunter ein Unternehmen, das ich innerhalb von 18 Monaten zum Marktführer gemacht habe. Aktuell schreibe ich an einem Buch.

FlightRoom: entstanden, weil ich in den Urlaub wollte

FlightRoom ist ein Rollenspiel für Teams. Ihr fliegt gemeinsam eine Maschine in Schwierigkeiten – als Pilot, Co-Pilot, Technikerin, Tower. Widersprüchliche Messwerte, Zeitdruck, Entscheidungen unter Unsicherheit. Danach ist sichtbar, wie euer Team redet, wenn es wirklich darauf ankommt.

Wie es dazu kam? Ich weiß, das erzählt man eigentlich nicht. Aber so war es.

In meinem vorherigen Unternehmen habe ich wirklich hart gearbeitet. Die Firma war mein Baby, und ich wollte auf keinen Fall, dass etwas anbrennt, während ich weg bin.

Gleichzeitig wollte ich auch etwas davon haben. Nicht irgendwann, sondern jetzt: ein paar Wochen am Stück weg sein können.

Dafür brauchte ich ein Team, dem ich voll und ganz vertraue. Eines, bei dem ich nicht heimkomme und ein Scherbenhaufen wartet.

Ich habe mich eingelesen, wie andere das machen, wenn Kommunikation über Leben und Tod entscheidet – in der Luftfahrt und in der Medizin. Daraus habe ich ein Rollenspiel für mein eigenes Team gebaut. Das war 2017.

Es hat großen Spaß gemacht, und die Idee hat mich danach jahrelang nicht losgelassen. Letztes Jahr habe ich den Prototyp von damals im Markt getestet. Heute gibt es ihn als Produkt: FlightRoom.

Haushelden: entstanden, weil ich krank war

Haushelden ist eine App für Familien. Sie macht sichtbar, wer im Haushalt was übernimmt, und begleitet Kinder dabei, daran dranzubleiben.

Ich konnte im Haushalt eine Zeit lang schlicht nichts tun. Meine Frau hat es wahnsinnig gemacht, dass die Kinder von allein nichts übernommen haben.

Ich habe mich nach Lösungen umgeschaut und viel ausprobiert. Daraus wurde Haushelden – seit August 2026 am Markt.

Selbstständigkeit statt Gehorsam.

Es geht nicht darum, dass ein Kind heute den Müll rausbringt. Die App hilft dabei, über längere Zeit Verantwortung zu übernehmen, für ein späteres Ziel dranzubleiben und mit Rückschlägen umzugehen.

Warum ich überhaupt selbst baue

Ehrlich gesagt wollte ich gar nichts mehr gründen. Mein Herzblut steckt in der Beratung – das ist das Geschäft, das ich aufbauen will.

Aber ich sehe es inzwischen als Herausforderung: Ich baue diese Produkte so, dass ich möglichst viel daraus lerne. Und was ich lerne, geht direkt in die Arbeit mit meinen Kunden zurück.

Was ich dabei erlebe, schreibe ich mit – in Echtzeit, in einer Serie im Blog.

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