Founders Report
Von der Idee zum Beta-Test: Wie zwei Projekte unerwartet Fahrt aufnahmen

Eigentlich sollte es nur ein Projekt werden, doch plötzlich waren es zwei: Flightroom und ein Überraschungsprojekt, das noch unter Verschluss bleibt. Innerhalb einer Woche bin ich mit beiden Projekten fast launchfähig, ein Tempo, das ich aus meinen Jahren als Programmierer und Unternehmer so nicht kannte.
Der Einsatz von KI, insbesondere Claude Code, hat diesen rasanten Fortschritt ermöglicht. Es ist aufregend, nach drei Jahren Abstinenz die eigene Idee so schnell in den Praxistest zu bringen.
Die Rückkehr zur Programmierung
Nach vielen Jahren als Programmierer, in denen ich ein Unternehmen mit angestellten Entwicklern führte und große Projekte mit sechsstelligen Summen umsetzte, habe ich mich für eine Weile von der Programmierung entfernt.
Die Projekte, an denen ich arbeitete, waren oft hochkomplex, wie etwa ein Bank-Produkt. Doch nun, in Zeiten der KI-Entwicklung, scheint alles schneller zu gehen. Innerhalb einer Woche fast launchfähig zu sein, das war für mich neu.
Die Herausforderungen der Praxis
Als die Projekte in den Praxistest gingen, traten erwartungsgemäß Probleme auf. Es waren keine großen Katastrophen, aber UX-Probleme und unerwartete Konzeptschwierigkeiten forderten mich heraus. Diese Herausforderungen erinnerten mich daran, wie wichtig es ist, nahe an der Zielgruppe zu bleiben, um ihre Bedürfnisse zu verstehen.
Die Praxis ist der einzige Weg, um zu sehen, was wirklich funktioniert.
Der Einsatz von KI als Gamechanger
Claude Code, obwohl eine kostspielige Option, hat sich als wertvoll erwiesen. Ich nutze das Max-Abo, stoße jedoch manchmal an dessen Limit. Wenn das passiert, konzentriere ich mich auf das Konzeptionelle, was ebenfalls spannend ist.
Ein wichtiger Trick, den ich entdeckt habe, ist die Verwendung von Job-Stories. Diese von der KI überprüfen zu lassen, hilft, potenzielle Fehler zu erkennen, die ich übersehen könnte.
Diese Erfahrungen brachten mich zurück zu meinen Wurzeln in den agilen Scrum-Teams, wo ich gelernt habe, dass man als Product-Owner nicht alles im Blick haben kann. Die Komplexität der Projekte erfordert, dass man flexibel bleibt und bereit ist, neue Wege zu gehen.
Der Blick nach vorn
Obwohl ich noch nicht weiß, wie ich das alles neben meinem Beratungs-Business unterbringen soll, bin ich zuversichtlich. Möglicherweise werde ich externe Hilfe in Anspruch nehmen, um die Projekte weiterzuentwickeln.
Der Anfang ist gemacht, und ich bin gespannt, wohin die Reise geht. Die ersten Schritte sind oft die spannendsten, und ich freue mich darauf, diesen Weg weiter zu beschreiten.
