Lucian Katzbach

Founders Report

Das Feature-Karussell dreht sich weiter - raus aus der Feature-Falle!

Lucian Katzbach Gamification Designer und Startup Coach
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Das Feature-Karussell dreht sich weiter - raus aus der Feature-Falle!AI

80 Prozent meiner letzten Woche gehörten Haushelden. Ich habe mir eine Strategie überlegt, um nicht in die Falle zu tappen, die ich selbst oft predige zu meiden: dem endlosen Feature-Bau. Obwohl ich als Coach genau weiß, wie leicht man in diesen Strudel gerät, fand ich mich genau dort wieder. Es beginnt mit einem Feature, dann sammelt man Feedback und plötzlich zieht einen der Sog immer tiefer hinein.

Diagramm des Feature-Baus und der Feedback-Schleifen.

Dieser Kreislauf ist verlockend. Man baut ein Feature, rollt es aus, sammelt Feedback und stellt fest, dass es nicht so funktioniert, wie erhofft. Bugs tauchen auf, die man vorher nicht gesehen hat. Die Nutzer sind frustriert, und man selbst steckt noch tiefer im Feature-Karussell. Doch diesmal will ich einen Ausweg finden.

Die Wette: Fokus und Umgebung ändern

Ich habe mir vorgenommen, meinen Fokus klar zu setzen. Was ist das Ziel? Was macht den Unterschied? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann ich mich voll darauf konzentrieren. Doch das ist leichter gesagt als getan, wenn die Versuchung groß ist, immer neue Features zu entwickeln.

  • Fokus setzen: Klare Ziele definieren, um die Produktentwicklung zu steuern.
  • Umgebung ändern: Arbeitsumfeld wechseln, um neue Perspektiven zu gewinnen.
  • Nutzer einbeziehen: Nutzerwünsche priorisieren, um unnötige Features zu vermeiden.

Ein weiterer Ansatz ist, die Umgebung zu verändern. Arbeiten im Coworking-Space oder im Büro eines Bekannten kann helfen, aus den alten Denkmustern auszubrechen. Aber auch das hat seine Tücken – nicht immer ist der Wechsel der Umgebung die Lösung für alles.

Wo es klemmt: Feedback und Bugs

Das Feedback der Nutzer ist unerlässlich, aber es führt oft dazu, dass mehr Bugs auftauchen. Diese fehlerhaften Produkte frustrieren die Nutzer, und die Spirale dreht sich weiter. Hier liegt das eigentliche Problem: Feature-Bau löst nicht automatisch die Probleme der Nutzer.

Feature-Bau löst nicht automatisch die Probleme der Nutzer.

Es ist simpel, dem Drang zu folgen, mehr zu bauen. Doch ohne klare Zielsetzung und Fokussierung endet man in einem endlosen Kreislauf. Ich habe selbst diese Erfahrung gemacht und bin entschlossen, das Muster zu durchbrechen.

Empathie für Nutzer

Die Lösung liegt in der Empathie. Nutzer sollten den Kurs bestimmen. Nur so kann etwas entstehen, das zu Umsatz führt und nicht nur den Wunsch nach immer mehr Features erfüllt. Das erfordert ein hohes Maß an Empathie und die Fähigkeit, zwischen echten Nutzerwünschen und oberflächlichen Anfragen zu unterscheiden.

Lucian Katzbach bei der Interaktion mit Nutzern.

Ich kenne das Problem aus meiner Erfahrung mit Scrum und Agilität. Stakeholder haben immer dringende Anliegen, die sofort umgesetzt werden sollen. Doch als Tech-Founder muss man seine eigenen Prioritäten setzen und nicht jedem Drang nachgeben.

Die nächste Bewegung: Prioritäten setzen

Jetzt, wo die Sommerferien in Bayern enden, wird es spannend. Schulen und Einrichtungen werden wieder ansprechbar, was für Haushelden neue Möglichkeiten eröffnet. Ich bin gespannt, ob unsere Bemühungen Früchte tragen und was uns erwartet.

  • Schulen ansprechen: Neue Möglichkeiten nach den Ferien nutzen.
  • Feedback priorisieren: Echte Nutzerwünsche von oberflächlichen Anfragen trennen.
  • Entwicklungsfokus: Klar definierte Ziele verfolgen, um den Feature-Kreislauf zu durchbrechen.

Was offen bleibt: Die Spannung steigt

Es gibt viele Unbekannte. Werden die Schulen und Einrichtungen mitziehen? Malen die Mühlen zu langsam? Ich weiß es nicht, und genau das macht die Sache spannend. Es ist ein Spiel mit vielen Variablen, und die Neugier, wie es ausgeht, treibt mich an.

Was denkst du, wie geht es weiter? Hast du selbst Erfahrungen mit Feature-Bau und Nutzerintegration gemacht? Teile sie gerne – ich bin gespannt auf deine Perspektive.

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